Reflektionen

Meine Texte sind tastende Annäherungen – an das Wesen der Form, an die Kunst, an das Leben selbst. Es sind innere Notate, entstanden im stillen Dialog mit Holz und Stein, mit Licht und Linie, mit dem eigenen Ich und dem Unaussprechlichen.

Sie erzählen von Momenten der Berührung, vom Staunen vor der Natur und der Gestaltkraft des Lebendigen. Sie fragen, was ein Viereck zu „meinem Viereck“ macht, wie Knochen sprechen, wie Linien erzählen – und was bleibt, wenn das Werk vollbracht ist.

Diese Reflektionen sind keine abgeschlossenen Gedanken, sondern ein offener Denkraum – persönlich, poetisch, manchmal fragmentarisch – ein Echo meiner künstlerischen Spurensuche.

Tasten

06.05.2018 

Das berührt mich… 

11.02.2017

Besuch der großen Henry Moore Ausstellung im Landesmuseum Münster. 

Dresden, Sommer 2011 

Viel Aktzeichnen im Albertinum! Wunderbar! 

29.12.2008

Was ist „meine“ Form? 

Was will ich ausdrücken? Was will ich sagen?
Will ich mir etwas sagen lassen?
Formen, Bewegungen, die etwas sagen… die den Betrachter bewegen…

02.02.2008

R.Steiner sagt im Jugendkurs, 12.Vortrag, dass die „Iche“ sich heute hüllenlos gegenüberstünden.

29.12.2007

Haitabu 

28.12.2007

Museum Gottorf

 30.09.2007 

Begegnung mit Henry Moore 

Bildhauen ist für mich
Die Lust an prallen Formen
Das Entdecken spannender Flächen 
Und Übergänge
Erholung vom Sozialen
Gespräch mit mir 
Und dem Unendlichen
Ist Selbstvergewisserung
Im Holz und Stein 

Ausdruck

Eindruck

Was guckt rein?

Was guckt raus?

 
Sprechen vom Unaussprechlichen. 
 Das Gras wachsen sehen. 
 
Das Gesetz von der Erhaltung der Energie: Kein noch so materialistischer Gedanke entzieht sich der göttlichen Welt – er ist Teil von ihr und ist durch sie. 
 
Ich denke mich immer getrennt von der Gegenwart Gottes – und bin doch mitten in ihr. 

Wie der Oberschenkelknochen sein Widerlager braucht, so braucht das einzelne Ich sein Widerlager in der sozialen Plastik.


 

„Auf Rumänisch heißt betrachten, anblicken, anschauen: sich vergessen!“

(Die Dinge nähern sich in dem Maße, wie das Ich sich verliert.)
Gefunden im Brancusi-Buch von Teja Bach

 

„Ich weiß nicht, was es ist, was einer Figur monumentale Größe verleiht. Ich glaube, es ist ein inneres Vorstellungsvermögen, etwas eher Geistiges als etwas Körperliches.“ 
 
„Rodin sagte einmal, dass Bildhauerei die Wissenschaft von Buckel und Höhlung sei.“ 

 

Aus Henry Moor, „Über die Plastik“: 

„Die Linien des Lebens sind verschieden,

Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.

Was hier wir sind, kann dort ein Gott ergänzen,

Mit Harmonien und ewigem Lohn und Frieden.“

Friedrich Hölderlin